Wirtschaftspolitik

Wirtschaftskalender 2016 - 17

Wirtschaft wird oft isoliert betrachtet. In Wahrheit ist die ökonomische Situation unseres Landes direkt mit nahezu allen Lebensbereichen verbunden. Wirtschaft betrifft uns alle.

Symbolfoto WirtschaftskalenderUm das zu veranschaulichen, haben wir mit dem Wirtschaftskalender ein neues Format erstellt. Er greift pro Monat ein ökonomisches Thema auf, das mit aktuellen Daten, Grafiken und Expertenbeiträgen illustriert wird.

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August 2017 - Aktuelle Zahlen und Fakten

Hochschule und Studium

Im August laufen die Vorbereitungen für das neue Studienjahr bereits auf Hochtouren. Selbstverständlich sollten sich bis dahin die künftigen Studierenden Gedanken gemacht haben, welches Studium sie beginnen möchten. Die ersten Schritte dafür beginnen allerdings schon viel früher – Anmeldefristen und Zugangstests müssen länger im Voraus geplant werden.

Das BMWFW unterstützt Schüler/innen bei der Entscheidung und Informationssuche sowie Studierende während des gesamten Studiums umfangreich über das Portal „Studiversum" (www.studiversum.at). Diese Dachmarke beinhaltet umfassende und gut strukturierte Informationen zu allen Themen rund um den Hochschulraum  einerseits und das Studium andererseits, beginnend bei der Studienwahl bis hin zu einem Auslandsaufenthalt mit ERASMUS+ oder Unterstützungsangeboten, wie der Studienbeihilfe oder der Psychologischen Studierendenberatung.

 Homepage Startseite Studiversum

Studienrichtungen

Insgesamt entfallen 56,6 Prozent – also rund 37.500 der knapp 66.500 begonnenen Studien – auf 20 Studienrichtungen. Von den rund 160 Studienrichtungen an öffentlichen Universitäten waren auch im Wintersemester 2016 die Rechtswissenschaften am populärsten.

Top-10-Studienrichtungen

Neue FH-(Master)Studiengänge

beginn WS 2017/18:

  • Digital Business Innovation and Transformation (FH IMC Krems)
  • Smart Products & Solution (FH Kufstein)
  • Bauingenieurwesen im Hochbau (FH OÖ)
  • Maschinenbau (FH Technikum Wien)
  • E-Commerce (FH Wr. Neustadt)
  • Corporate Governance & Finance (FH Management Center Innsbruck)

Studienberatung

18plus. Berufs- und Studienchecker

Das Programm „18plus. Berufs- und Studienchecker" ist eine Kooperation mit dem BMB und  unterstützt Schüler/innen der letzten beiden Jahrgänge von AHS und BHS bei ihrer Studien- und Berufswahl. Im Schuljahr 2016/17 nahmen 386 Schulen und damit ca. 29.000 Schüler/innen am Programm 18plus teil, das entspricht einer Abdeckung von rund 60 Prozent.

Zunächst beschäftigen sich Schüler-/Bildungsberater/innen mit den Schüler/innen der vorletzten Jahrgänge in AHS und BHS in drei Unterrichtseinheiten mit den Themen Information, Selbstreflexion und dem individuellen Stand im Studien- und Berufswahlprozess. Dafür wurde der Fragebogen „Wegweiser" entwickelt, aus dem sich die jeweiligen nächsten Schritte für die Schüler/innen ableiten lassen.

Für manche ist der nächste Schritt die Teilnahme an einer Kleingruppenberatung direkt an der Schule, durchgeführt von Psycholog/innen der Studierendenberatung. Davor bearbeiten die Schüler/innen einen online-Interessenstest.

Im Maturajahr stehen Praxiskontakte, Messebesuche und die ÖH-Projekte „Maturant/innenberatung" https://www.oeh.ac.at/studienberatung und „Studieren probieren" www.studieren-probieren.at auf dem Programm.

 Teilnehmende Schülerinnen und Schüler am 18plus-Programm

Nähere Informationen unter www.18plus.at

Studieninformation

Ein wesentlicher Baustein der Studieninformation ist die Website www.studienwahl.at. Diese bietet detaillierte Informationen zu allen Studienrichtungen in Österreich. Einmal jährlich erscheint das Handbuch „Universitäten/Hochschulen", ein umfassendes Nachschlagewerk zu diesem Thema. Die Abteilung VI/6 (Förderung und Beratung für Studierende) ist darüber hinaus auf den relevanten Bildungsmessen (z.B. BeSt) vertreten.

Beratungsprojekte mit der ÖH

Die ÖH-Angebote Maturant/innenberatung für die Maturaklassen und „studieren probieren" für Studieninteressenten werden vom BMWFW finanziell unterstützt. Beide Initiativen verzeichnen rege Nachfrage. So fanden im Schuljahr 2016/17 österreichweit 919 Termine von „studieren probieren" statt. Mit der Maturant/innenberatung wurden 20.000 Schüler/innen bei Schulterminen sowie 11.000 auf Bildungsmessen erreicht.

Mit den ÖH- Anfänger/innentutorien zur Unterstützung von Erstsemestrigen wird ein weiteres ÖH-Programm gefördert.

Psychologische Studierendenberatung

Die Psychologische Studierendenberatung ist in sechs österreichischen Universitätsstädten mit je einer Beratungsstelle angesiedelt, das sind Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck und Klagenfurt. Klinische und Gesundheitspsycholog/innen sowie Psychotherapeut/innen beraten dort vertraulich, kostenlos und auf Wunsch anonym. Das Ziel ist, Studierende sowie Studieninteressierte bei Studienwahl, -wechsel und -abschluss, Lernschwierigkeiten und persönlichen Problemen zu unterstützen. Angeboten werden Einzelberatung, Gruppentrainings, Psychotherapie und eine online-Chatberatung. Im Kalenderjahr 2016 wurden insgesamt österreichweit rund 13.500 Klient/innen betreut.

Mit der online-Beratung werden auch (potenzielle) Studierende erreicht, die keine persönliche Beratung in Anspruch nehmen können, sei es aufgrund von großen räumlichen Distanzen, eingeschränkter Mobilität, sozialer Benachteiligung etc. Die Chat-Kommunikation ist auch auf Englisch möglich. Der Chatroom ist vor allem für das Thema Studieninformation konzipiert, dient aber auch als Anlaufstelle bei psychischen Problemen. Verschwiegenheits- und Datenschutzrichtlinien werden auch hier streng eingehalten.

www.studierendenberatung.at

Erasmus+

Internationale Beziehungen fördern

Internationaler Austausch und Mobilität sind heutzutage wesentliche Bestandteile des Studienlebens. Das EU-Programm „ERASMUS+" für Bildung, Jugend und Sport (2014–2020) umfasst drei Schlüsselaktionen: Lernmobilität von Einzelpersonen, Kooperationen zur Förderung von Innovation und zum Austausch von bewährten Verfahren sowie Unterstützung von politischen Reformen.

Im Rahmen der ERASMUS+ Studierendenmobilität haben Studierende die Möglichkeit, einen anrechenbaren Teil ihres Studiums – zwischen drei und 12 Monaten – an einer Hochschule im europäischen Ausland zu verbringen. Ebenso können auch Studierendenpraktika für die Dauer von zwei bis 12 Monaten in einem Unternehmen, einer Forschungseinrichtung oder in einer Organisation absolviert werden.

ERASMUS+ bietet für Hochschulen einen enormen Mehrwert, da die Internationalisierung der heimischen Hochschulen gefördert wird, was stark zur Qualitätssicherung beiträgt. Es weckt Potenzial und bildet eine gute Basis für künftige internationale Karrieren in Wissenschaft und Forschung. So können im Rahmen eines Auslandsaufenthaltes nicht nur wertvolle akademische Fähigkeiten gewonnen werden, sondern auch andere wichtige „Skills", wie Problemlösungskompetenzen, die Fähigkeit global und vernetzt zu denken und nicht zuletzt neue Fremdsprachenkenntnisse.

Erasmus+

 

  • Liebe Leserinnen und Leser des Wirtschaftskalender-Newsletters!

    Wir sind am Ende unserer Reise durch das akademische Jahr des Wirtschaftskalenders angekommen. Wir bedanken uns für Ihre Treue und hoffen Sie mit unseren Informationen, Daten und Fakten gut beraten zu haben.

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    Ihr Wirtschaftskalenderteam

 

Kontakt

Wirtschaftspolitik: wirtschaftskalender@bmwfw.gv.at

Weiterführende Informationen

Letzte Änderung am: 01.08.2017 09:19