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Mitterlehner für sachlichen und konstruktiven Dialog mit Russland

Treffen mit Vizepremier Kosak bei OSZE-Treffen in Wien - Für schrittweise Lockerung der EU-Sanktionen - Miteinander reden, nicht übereinander - Isolation kontraproduktiv

Vizekanzler Mitterlehner mit Vizepremierminister der Russischen Föderation Dmitri Kosak
Vizekanzler Mitterlehner mit Vizepremierminister der Russischen Föderation Dmitri Kosak
Fotocredit: Glaser

Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat am Freitagvormittag am Rande eines OSZE-Treffens in Wien den Vizepremierminister der Russischen Föderation, Dmitri Kosak, getroffen. Dabei ging es insbesondere um aktuelle Fragen der bilateralen Handelsbeziehungen sowie um die Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland. „Gerade in geopolitisch schwierigen Zeiten müssen wir miteinander reden und nicht übereinander. Daher sind wir für eine möglichst rasche Normalisierung der Beziehungen, legen dabei aber Wert auf die Respektierung des Völkerrechts“, sagte Mitterlehner im Anschluss an das Treffen in der Hofburg.

In diesem Sinne bekräftigte Mitterlehner auch die Position Österreichs. „Wir sind für eine schrittweise Lockerung und Anpassung der EU-Sanktionen bei gleichzeitiger schrittweiser Erfüllung des Minsker Abkommens", so Mitterlehner. Intensive Beziehungen Europas mit der Russischen Föderation seien auch aufgrund zahlreicher weltpolitischer Herausforderungen notwendig. "Eine Isolation wäre kontraproduktiv, weil viele globale Konflikte und Bedrohungen nur mit Russland zu lösen sind. Daher ist Österreich für einen sachlichen und konstruktiven Dialog“, so Vizekanzler Mitterlehner.

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Veröffentlicht am: 31.03.2017 11:50