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Mitterlehner: 50 Millionen Euro für modernste Forschungsinfrastruktur

Wissenschaftsminister präsentiert Vergabe der Hochschulraum-Strukturmittel für neue Forschungsinfrastruktur: Anschubfinanzierung für 56 Projekte

​"Um Innovationen zu ermöglichen, braucht es neben der fachlichen Expertise auch modernste Ausstattung. Daher investieren wir jetzt 50 Millionen Euro, um die Forschungsinfrastruktur an unseren Universitäten zu stärken", sagt Wissenschafts- und Forschungsminister Reinhold Mitterlehner anlässlich der Vergabe der Hochschulraum-Strukturmittel im Bereich Forschungsinfrastruktur. Mit dieser Anschubfinanzierung werden insgesamt 56 Projekte unterstützt.

"Ein Schwerpunkt ist die Erneuerung und Erweiterung von Forschungsinfrastruktur in der Grundlagenforschung. Wir wollen den Universitäten aber auch die Möglichkeit geben, unkonventionelle Projekte zu realisieren und interdisziplinäre Forschungsarbeiten weiter zu entwickeln. Durch den Fokus auf Kooperation nutzen wir die vorhandenen Ressourcen noch effizienter, ermöglichen neue Ansätze und erleichtern die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft", betont Mitterlehner.

Zu den geförderten Projekten gehört ein Verbund der TU Wien, der Medizinischen Universität Wien sowie der Veterinärmedizinischen Universität zur Visualisierung molekularer Verteilungen in Zellverbänden und Materialien. Das ermöglicht eine wesentlich bessere Leistungsstärke der molekularen Bildgebung. Ein weiteres Beispiel ist das Projekt "Enforcing Innovation across Makers, Industry and Research" der TU Graz. In Kooperation mit Unternehmen, darunter AVL List, Magna Steyr Fahrzeugtechnik, Miba AG oder die Voestalpine Edelstahl GmbH, können alle Forscher der Universität und der beteiligten Unternehmen die neuesten Produktionstechnologien nutzen.

Im Rahmen der Hochschulraum-Strukturmittel steht für die Leistungsvereinbarungsperiode 2016 bis 2018 ein Gesamtbetrag von 97,5 Millionen Euro zur Anschubfinanzierung von universitären Kooperationsvorhaben zur Verfügung. Damit wird - wie im Universitätsentwicklungsplan vorgesehen - ein Beitrag zu einem in Lehre und Forschung abgestimmten Hochschul- und Forschungsraum geleistet.

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Veröffentlicht am: 22.12.2016 10:00