Ministerium

Das Ministerium

Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft ist Dr. Harald Mahrer.

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft schafft die bestmöglichen Rahmenbedingungen für Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen und vertritt auf internationaler Ebene die Interessen des Wissenschafts-, des Forschungs- und des Wirtschaftsstandorts Österreich. Ein Hauptziel ist die Unterstützung des Strukturwandels durch das Forcieren von Forschung, Technologie und Innovation. Die Aufgaben des Ministeríums werden von den einzelnen Centern und Sektionen mit folgenden Schwerpunkten wahrgenommen (die genaue Bezeichnung dieser Organisationseinheiten wird erst in einer neuen Geschäftsordnung im Detail festgelegt):

Wissenschaft und Hochschulen

Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen bringen internationales Wissen an ihren Standort. Sie bilden hoch qualifizierte Fachkräfte für Wirtschaft und Gesellschaft aus und sind Magneten für Innovation und Kreativität. Als Leitinstitutionen prägen und verändern sie ihre Region.

Internationale Zusammenarbeit und Wettbewerb sind Stärken unserer wissenschaftlichen Einrichtungen. Internationaler Erfolg spiegelt zumeist eine starke Positionierung, Vernetzung und Verankerung mit Partnern in Forschung und Wirtschaft am eigenen Standort, in der Region.

Im Verbund mit anderen Forschungsstätten und gemeinsam mit den führenden Unternehmen der Region schaffen unsere Hochschulen exzellente Voraussetzungen für Innovationen und gesellschaftliche Entwicklungen, doch auch ein attraktives Umfeld für Investitionen.

Das BMWFW unterstützt Österreichs wissenschaftliche Einrichtungen im Aufbau ihrer strategischen Standortkompetenz und Profilentwicklung. Wir lenken öffentliche Investitionen in die wissenschaftliche Forschung und unterstützen unsere Institutionen dabei, ihr Umfeld als attraktive Partner aktiv mitzugestalten.

Studierende finden auf der Website des Ministeriums alle Informationen, die für einen problemlosen Weg ins und durch das Studium notwendig oder hilfreich sein können - Vom Studienbeginn bis zum Auslandssemester.

Forschung

Neben den Hochschulen ist der Bereich Forschung und Entwicklung der zweite große Aufgabenbereich des BMWFW. Für ein kleines Land wie Österreich ist Wissen umso größeres Kapital. Mit zahlreichen Projekten, Kooperationen und vor allem in enger Zusammenarbeit mit den anderen EU-Mitgliedstaaten ist die österreichische Forschung seit Jahren im Aufschwung begriffen.

Gleichzeitig ist Österreich beteiligt am Aufbau eines europäischen Forschungsraums, der der Europäischen Union helfen soll, nachhaltige und zukunftsträchtige Konzepte für die Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte zu entwickeln – in den unterschiedlichsten Bereichen.

Wirtschaftspolitik, Innovation und Technologie

Ein zentrales Ziel der Wirtschaftspolitik ist die Stärkung des Standorts Österreich. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Investitionen in Forschung, Entwicklung und Innovation weiter vorangetrieben werden. Ebenfalls ein Thema sind Angelegenheiten der Wettbewerbspolitik sowie des Binnenmarktes im Rahmen der Europäischen Union.

Außenwirtschaftspolitik und Europäische Integration

Österreich ist eines der führenden Exportländer der Welt. Ziel der Außenwirtschaftspolitik ist es, durch nachhaltiges Wachstum, die Erschließung neuer Märkte und internationale Zusammenarbeit die österreichische Exportwirtschaft zu stärken. Zu diesem Zweck hat das BMWFW gemeinsam mit der Wirtschaftskammer die Internationalisierungsoffensive "go international" gestartet. Ebenfalls im Ministerium angesiedelt sind Bereiche wie Ausfuhrkontrolle, Einfuhrbewilligungen, EU-Koordination, Export- und Investitionspolitik, internationale Regionalpolitik und Finanzierung sowie multilaterale Handelspolitik.

Unternehmenspolitik

Ziel des BMWFW ist die Schaffung eines unternehmensfreundlichen Umfelds sowie von Rahmenbedingungen, die das Wachstum von Unternehmen begünstigen, Neugründungen erleichtern und den offenen Marktzugang gewährleisten.

Zentrale Themen sind die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, die Sicherung bestehender und die Schaffung neuer Arbeitsplätze und eine moderne Gewerbeordnung. Darüber hinaus sorgt das BMWFW für die zukunftsfähige Ausgestaltung der Lehre und das Einrichten neuer Lehrberufe. Weitere Aufgaben umfassen den Bereich Vermessung, Geoinformation und Technik.

Tourismus und Historische Objekte

Österreichs Tourismus ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor, der durch neue Vertriebs- und Vermarktungswege sowie den internationalen Wettbewerb unter den Reisezielen ständigen Veränderungen unterworfen ist. Um auf diese Herausforderungen effizient reagieren zu können, setzt das BMWFW auf die Schaffung erstklassiger Rahmenbedingungen. Im Rahmen der neuen Tourismus-Strategie werden drei USP etabliert: Alpen - Donau - Städte & Kultur.

Darüber hinaus ist das Ministerium über die Burghauptmannschaft Österreich für die Erhaltung und Nutzung zahlreicher bedeutender historischer und touristisch wertvoller Gebäude zuständig. Darunter fallen unter anderem das Schloss Schönbrunn, der Tiergarten Schönbrunn und die Marchfeldschlösser.

Energie und Bergbau

Ziel ist die volkswirtschaftlich optimale Bereitstellung von Energieträgern und Rohstoffen unter Berücksichtigung der Eckpunkte Versorgungssicherheit, Kostengünstigkeit sowie Umwelt- und Sozialverträglichkeit. Um die Energieversorgung auf ein nachhaltiges, effizientes und erneuerbares System umzustellen, hat das BMWFW gemeinsam mit dem Umweltministerium die "Energiestrategie Österreich" erarbeitet. Die Energiestrategie ist ein zukunftsweisendes Konzept, wie die österreichische Energieversorgung auf ein nachhaltiges, effizientes und erneuerbares System umgestellt werden kann. Insbesondere sollen damit die Energie- und Klimaziele der Europäischen Union (2020-Ziele) erreicht werden.

Kontakt

Bürgerservice: service@bmwfw.gv.at

Letzte Änderung am: 17.05.2017 09:08