Berufsausbildung

Auslandspraktika

Durch Berufspraktika im Ausland erhalten Jugendliche die Möglichkeit, Produktionsformen und Arbeitsmethoden in anderen Ländern kennen zu lernen und dazu ihren kulturellen Horizont zu erweitern.

Fachkräfte mit internationalen Erfahrungen sind gesuchte Mitarbeiter/innen in den Unternehmen und eine besondere Stütze der österreichischen Wirtschaft bei ihren Bemühungen, auf ausländischen Märkten Fuß zu fassen und dort ihre Position zu behaupten.

Berufspraktika können im Ausmaß von bis zu sechs Monaten pro Lehrjahr auf die in Österreich zu absolvierende Lehrzeit angerechnet werden (für sonstige ausbildungsbezogene Bildungsaktivitäten im Ausland sind es max. vier Monate).

Die Praktika werden durch das EU Programm Erasmus Plus gefördert. Als Informationsplattform sowie für die Antragstellung und Organisation steht der IFA-Verein (Verein für Internationalen Fachkräfteaustausch) zur Verfügung.

Ab dem 1. Juli 2017 werden auch zum Auslandspraktikum ergänzende (vorbereitende) Sprachaufenthalte für Lehrlinge gefördert. Informationen dazu finden Sie ab 1.Juli auf www.lehre-foerdern.at sowie auf der Website des IFA-Vereins.

Eine Übersicht über Mobilitätsplattformen in Europa bietet die Website EuroApprenticeship.

Europass

Der Europass ermöglicht Ausbildungen europaweit einheitlich zu dokumentieren und erleichtert somit die Information über die erlernten Ausbildungsinhalte und die Anrechnung in anderen europäischen Staaten.

Im Europass sind folgende Dokumentationsinstrumente zusammengefasst: 

  • Europass Lebenslauf (einheitliches Format für die Abfassung eines individuellen Lebenslaufes)
  • Europass Mobilitätsnachweis (zur Dokumentation von im Ausland erworbenen Fertigkeiten, Qualifikationen und Kompetenzen)
  • Europass Zeugniserläuterung und Europass Diplomzusatz (Begleitblätter zu Abschlusszeugnissen)
  • Europass Sprachenpass (Kompetenznachweis über Fremdsprachenkenntnisse)

 

Letzte Änderung am: 12.06.2017 14:45