Außenwirtschaft

Competitive Identity Project/Nation Brand Austria

Anlässlich der Regierungsklausur vom 30. Mai 2011 wurde die Etablierung der Maßnahme "Competitive Identity Project/Nation Brand Austria" im Namen des Arbeitspakets "Wirtschaft, Arbeit, Infrastruktur, Innovation", sowie die Einsetzung der gleichnamigen Arbeitsgruppe (unter der Leitung von Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner, der auch Bundesministerin Doris Bures sowie die Staatsekretäre Dr. Josef Ostermayer und Dr. Reinhold Lopatka angehören) beschlossen. Am 25. Oktober 2011 wurde der Vorschlag in den Ministerrat eingebracht. Weitere Informationen hiezu sind folgender Presseaussendung des BMWFW zu entnehmen.

Die Idee einer Marke wurde vor einigen Jahren bereits im "Österreichischen Außenwirtschaftsleitbild" verankert. Im Sommer 2011 wurde das weltweite Image Österreichs im Rahmen des Anholt-GfK Roper Nation Brand Index 2011 abgefragt. Zum Jahreswechsel 2011/2012 wurde auch bei der GfK eine Erhebung zum Eigenbild der Österreicher durchgeführt. Weitere Informationen hiezu sind der Presseaussendung des BMWFW zu entnehmen.

Ziel ist eine systematische Auseinandersetzung mit der "Identität Österreichs". Es geht um die Frage, wofür Österreich zukünftig stehen und wohin sich das Land entwickeln soll. Die Beantwortung dieser Fragen stellt die Grundlage für die Erarbeitung konkreter Maßnahmen zur Verbesserung des Österreich-Bildes dar. Das "Competitive Identity Project" soll letztlich das Image Österreichs im Ausland weiter stärken und einen möglichst einheitlichen Außenauftritt gewährleisten.

Folgende Projektziele wurden identifiziert:

  • Definition des Markenkerns der Marke Österreich
  • Erarbeitung einer Umsetzungsstrategie
  • Verbesserung des Internetauftritts Österreichs

Bei einer europaweiten Ausschreibung erhielt der international anerkannte Politikberater Simon Anholt den Zuschlag der Vergabekommission. Weitere Informationen hiezu sind der Presseaussendung des BMWFW zu entnehmen.

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe sind sich einig, dass das Projekt auf bestehenden Aktivitäten und Stärken insbesondere in den Bereichen Export-, Tourismus- und Standortpromotion, sowie Wissenschaft und Kultur aufbauen, alle relevanten Institutionen einbinden und der internationalen „best practice“ entsprechen soll, um die Relevanz, interne Akzeptanz und internationale Glaubwürdigkeit der Ergebnisse sicherzustellen. Für die Verbesserung des Internetauftritts wurde eine gesonderte Arbeitsgruppe eingerichtet.

Die Außenwahrnehmung eines Landes ist Bestimmungsfaktor sowohl der allgemeinen Wirtschaftspolitik als auch des Tourismus. Je positiver das Außenbild, desto attraktiver ist ein Land für Investoren, talentierte Zuwanderer, Touristen und Geschäftsreisende und desto erfolgreicher ist es beim Vermarkten seiner Güter, Dienstleistungen und Ideen. Im "Competitive Identity Process" wird auch der Tourismus eine wichtige Rolle spielen. Weitere Informationen hiezu sind folgender Presseaussendung des BMWFW zu entnehmen.

Es gilt unter Einbeziehung aller relevanten Institutionen und gesellschaftlichen Gruppen, den Markenkern des Projekts "Competitive Identity Project/Nation Brand Austria", einen Katalog an ausgewogenen Kernbotschaften, Werten, Bildern und Assoziationen, die für Österreich stehen, zu identifizieren. Als nächster Schritt wird eine Umsetzungsstrategie erarbeitet werden.

Die Entwicklung einer unverwechselbaren modernen "Nation Brand Austria", im Zuge des "Competitive Identity" Prozesses soll das Image Österreichs im Ausland verbessern, die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs steigern und den Anreiz Österreichs als Wirtschaftsstandort sichern. Daraus ergibt sich der starke internationale Bezug des "Competitive Identity" Prozesses und dessen große Bedeutung.

Simon Anholt präsentierte am 11. Juni 2012 im Rahmen einer Auftaktveranstaltung in Wien sein Konzept. Weitere Informationen hiezu sind der Presseaussendung des BMWFW zu entnehmen.

Im Rahmen sogenannter "Conversazioni" traf Simon Anholt auf Meinungsbildner und arbeitete mit diesen in unterschiedlichen Gruppen zusammen: die Identity-, Friday- und Saturday-Group setzte sich aus Persönlichkeiten der Bereiche Politik, Wirtschaft, Kunst, Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Um ein breites Kommunikationsspektrum abzudecken, wurden zusätzliche Themengruppen eingesetzt, wie beispielsweise "Public Diplomacy", "Young Entrepreneurs", "Social Partners and Institutes".

Kontakt

Projektteam Nation Brand: Nationbranding@bmwfw.gv.at

Letzte Änderung am: 06.03.2014 13:14