Außenwirtschaft

Comprehensive Economic and Trade Agreement (CETA) - Freihandelsabkommen der EU mit Kanada

21. September 2017: CETA tritt vorläufig in Kraft

Der größte Teil des Abkommens - mit Ausnahme des Investorenschutzes - findet damit Anwendung. 98 Prozent der Zölle fallen ab sofort weg. Die nationalen – in einigen Fällen auch die regionalen – Parlamente in den EU-Ländern müssen CETA noch zustimmen, damit es uneingeschränkt gültig wird.

Über CETA

  

Das "Comprehensive Economic and Trade Agreement"/CETA ist das erste Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit einem hochentwickelten Industriestaat. CETA ist ein ambitioniertes Abkommen, das neben dem weitgehenden Abbau noch bestehender Zölle den gegenseitigen Marktzugang für Waren und Dienstleistungen deutlich verbessern soll. Die Entscheidung über die Aufnahme der CETA-Verhandlungen wurden im Jahr 2009 auf höchster Ebene getroffen.

Am 15. Februar 2017 stimmte das Europäische Parlament CETA mehrheitlich zu. Dies wurde sowohl von der Europäischen Kommission als auch von Vizekanzler Dr. Reinhold Mittlehner ausdrücklich begrüßt.  

Am 30. Oktober 2016 wurde CETA beim EU-Kanada Gipfel unterzeichnet. Als Ergebnis des Gipfels wurde auch das sogenannte gemeinsame Auslegungsinstrument angenommen, das auf zahlreiche Bedenken der EU-Mitgliedstaaten eingeht.

Factsheet: Eine Fülle neuer Chancen für die Menschen in Österreich:Austria factsheet - Deutsch (3).pdf

Text des CETA-Abkommens in deutscher Sprache

Zusammenfassung der wesentlichen Verhandlungsergebnisse

Information zum CETA-Abkommen: CETA-Information Landeshauptleute-Konferenz.pdf 

Kontakt

Abteilung "Multilaterale und EU-Handelspolitik": post.c23@bmwfw.gv.at

Abteilung "Export- und Investitionspolitik": post.c25@bmwfw.gv.at

Letzte Änderung am: 22.09.2017 11:41