Ministerium

Staatspreisträger 2016

Staatspreisträger

"Zahlen ist Privatsache. Die mobile Bankomatkarte verbindet Bank, Mobilfunk und Handel - regional, sicher, global verfügbar, selbstbestimmt"
Berater: RISE GmbH
Auftraggeber: Payment Service Austria (PSA) GmbH

Das Projekt „Zahlen ist Privatsache" bietet die Bankomatkarte mobil am Handy, integriert Banken und Mobilfunker in einer hochsicheren Zahlwolke und schafft einen regionalen Datenpool, der Privatheit und Kundendatennutzung durch die Business-Partner verbindet.

Jurybegründung:

Dieses Projekt verfügt über einen überaus starken Signalcharakter und unterstreicht die Potentiale des IT-Standortes Österreich. Das Produkt weist erhebliches Exportpotenzial auf.

"Zahlen ist Privatsache" stärkt die Digitalisierung im Handel, fördert die Weiterentwicklung der Branche und leistet einen konkreten Beitrag zur Akzeptanz digitaler Anwendungen und zur Digitalisierungs-Fitness der Verbraucher. Besonderen Stellenwert hat vor diesem Hintergrund auch die umfassende Berücksichtigung aller Sicherheitsaspekte, die zu einer hochsicheren Gesamtlösung geführt hat.

Nominierungen

"100 % Innovation bei 10 % Risiko: Das Mini Kraftwerk "simon" - die Revolution im Innovationsmanagement"
Berater: isn - innovation service network GmbH
Auftraggeber: oekostrom AG

Mit "simon" wurde erstmals ein Pre-Sales Crowdfunding für eine industrielle Produktion erfolgreich durchgeführt. Nach drei Monaten Laufzeit waren über die Crowd € 654.223 investiert. „simon" ist rund 140 cm hoch und 70 cm breit und die erste Photovoltaikanlage, die man direkt an der Steckdose anstecken kann. simon wird in Österreich produziert, besteht fast ausschließlich aus recyclebaren Materialien und ist aus gehärtetem Spezialglas gefertigt.

"macchina.io - die Open Source Entwicklungsplattform für das Internet der Dinge"
Berater: Applied Informatics GmbH
Auftraggeber: EOS Power Solutions GmbH

Das Internet der Dinge (IoT), also die Anbindung von mit Computern und Kommunikationstechnologie ausgestatteten Geräten, Maschinen und Gegenständen an das Internet, führt zu neuen Möglichkeiten und Geschäftsmodellen. Die Software macchina.io ist Basis für die Applikations-Entwicklung für sogenannte IoT-Gateways, die als „Übersetzer" zwischen den Geräten und Unternehmensapplikationen bzw. Cloud-Diensten fungieren und damit eine Kommunikation der Dinge ermöglichen. Als flexible, skalierbare Plattform lässt sich macchina.io einfach in bestehende IT-Infrastrukturen integrieren und individuell anpassen.

"Mehr Leichtigkeit und Freude in der Pflege: Veränderung in der "Neuen Welt des Arbeitens" im Caritas Seniorenwohnhaus Schloss Hall "
Berater: AUTONOM TALENT® Consulting GmbH
Auftraggeber: Caritas Seniorenwohnhaus Schloss Bad Hall

Die Caritas Bad Hall möchte die Belastung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Hilfe der AUTONOM TALENT® 3 Schritt Methode (Messen.Erkennen.Sichern) nachhaltig reduzieren. Eine Messung der Herzratenvariabilität zeigt die aktuelle Situation, eine App unterstützt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach einem individuellen Beratungsgespräch beim Umsetzen von Übungen im beruflichen Alltag. Ergebnis: Leistungsfreude und Entscheidungsfreiheit steigen, was sich positiv im Unternehmen und auf Wohlbefinden, Zusammenarbeit und das Betriebsklima auswirkt.

"Bessere politische Entscheidungen treffen – FUPOL: Future Policy
Modeling"
Berater: cellent AG
Auftraggeber: Europäische Kommission (Fördermittelgeber)

Die innovative Software-Lösung FUPOL – Future Policy Modeling - begleitet Politiker dabei, bürgernahe und somit bessere Entscheidungen zu treffen. FUPOL unterstützt den gesamten politischen Gestaltungsprozess in einer integrierten IT-Lösung vom Erkennen des Handlungsbedarfs über die Strategieentwicklung bis zur Simulation und Evaluierung der Maßnahmen. Diese innovative Lösung ist bereits erfolgreich bei Städten in Europa, Asien und Afrika im Einsatz.

"Film ab...! - Lehrlinge und die Unternehmenswerte"
Berater: murbit GmbH und FilmKulturKonzepte
Auftraggeber: Kastner & Öhler

Oft sind Unternehmenswerte abstrakte Begriffe und nur schwierig in den beruflichen Alltag integrierbar. Durch einen filmischen Zugang wurden mit den Lehrlingen Werte wie Offenheit, Freundlichkeit und Kompetenz erlebbar gemacht. Das Finale war eine Vernissage, bei der die Werke dem Vorstand präsentiert wurden und im Tausch für gemeinsame Unternehmungen mit den Lehrlingen erworben werden konnten. Damit  entstand eine außergewöhnliche Bindung zwischen Vorstandsebene und Lehrlingen.

Letzte Änderung am: 18.11.2016 09:13