Energie & Bergbau

Frauen in der Energiewirtschaft

 Wie in naturwissenschaftlichen und technischen Branchen im Allgemeinen, sind Frauen in Österreich auch in der Energiewirtschaft nach wie vor unterrepräsentiert.  Eine Studie die im Auftrag des BMWFW von der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik durchgeführt wurde, analysiert die Beschäftigungssituation von Frauen (und Männern) in der österreichischen Energiewirtschaft und  kommt zu folgenden Ergebnissen: 

  • Die Fluktuationsrate in der Energiebranche (Männer und Frauen) ist mit vier Prozent sehr gering (österreichischer Durchschnitt neun Prozent)
  • Der Anteil der Frauen in Teilzeit ist mit 32 Prozent signifikant niedriger, als im österreichischen Durchschnitt, der bei 43 Prozent liegt.
  • Der Frauenanteil in den Unternehmen der Energiewirtschaft beträgt 18 Prozent, was im Vergleich mit anderen technisch- naturwissenschaftlich orientierten Branchen wie z.B. Maschinenbau (sechs Prozent), IKT (elf Prozent) deutlich höher ist.
  • Der Frauenanteil in den jüngeren Altersklassen ist höher, sodass hier in den nächsten Jahren noch eine Verbesserung zu erwarten ist.
  • Der Frauenanteil in der ersten Führungsebene der Energieunternehmen liegt mit sieben Prozent deutlich höher als der österreichische Durchschnitt von 4,4 Prozent.
  • Nahezu alle untersuchten Unternehmen bieten Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie an.

Die Energiewirtschaft ist auch für Frauen ein attraktiver Arbeitgeber. Chancengleichheit in der Nachwuchsförderung ist ein wichtiges Thema in der Energiewirtschaft, insbesondere im technischen Bereich.

• Genderspezifische Basisdatenerhebung für die Energiewirtschaft in Österreich, Kurzfassung

• Genderspezifische Basisdatenerhebung für die Energiewirtschaft in Österreich, Studie

• Hilfestellungen für die Umsetzung von Chancengleichheit im Betrieb

Kontakt

Abteilung Energietechnik und -innovation: post.III3@bmwfw.gv.at

Letzte Änderung am: 29.08.2014 09:58