Außenwirtschaft

EXPO 2017 ASTANA

Von 10. Juni bis 10. September 2017 findet in Astana, der Hauptstadt der Republik Kasachstan, eine Weltausstellung zum Thema "Future Energy" statt. Astana setzte sich bei der Wahl des Veranstaltungsortes 2012 gegen Liège/Belgien (Thema "Connecting the World, Linking People") durch.

 Logo der EXPO 2017 in Astana, KasachstanAbbildung: Logo EXPO 2017 Astana

Nach der EXPO 2015 in Mailand, einer s.g. "großen" EXPO (breiter Themenbereich, sechs Monate Laufzeit, von den Teilnehmern werden eigene Pavillons gebaut) findet damit nunmehr wieder eine s.g. "kleine" EXPO statt. Diese Ausstellungen haben eine maximale Laufzeit von drei Monaten, ein kleineres Veranstaltungsareal und einen enger gesteckten Themenbereich. Außerdem werden die Pavillons vom Veranstalter zur Verfügung gestellt, die Teilnehmerländer nehmen lediglich den Innenausbau nach ihren Vorstellungen wahr.

Ausstellungsgelände der EXPO 2017 in AstanaAbbildung: Ausstellungsgelände EXPO Astana

Das 25ha große Gelände der EXPO Astana befindet sich rd. 8km südlich der Altstadt und folgt der Form eines Windturbinen-Rotors. In der Mitte befindet sich der Kasachische Pavillon in Form einer Kugel mit 80m Durchmesser. Nach dem Ende der Weltausstellung ist eine Nachnutzung des Areals als Wohn- und Arbeitsinfrastruktur geplant.

Der kasachische Pavillon auf der EXPO 2017 in Astana 

Abbildung: Der kasachische Pavillon

Das Generalthema "Future Energy" wird durch die drei Subthemen "Reducing CO2 Emissions", "Living Energy Efficiency" und "Energy for all" vertieft. Die Veranstaltung soll zu einer verstärkten Bewusstseinsbildung beitragen und versteht sich als Signal für Menschen, Organisationen und Nationen über Grenzen hinweg an den globalen Herausforderungen der Zukunft zu arbeiten für eine verantwortungsvolle Energiepolitik und nachhaltige Technologien.

 Ansicht des Boulevards der EXPO 2017 in Astana

Abbildung: Ansicht des Boulevards der EXPO Astana

Die Teilnahme an der EXPO Astana soll Österreichs weltweite Vorreiterrolle in den Bereichen erneuerbare Energie, Energieeffizienz, Umwelttechnologie und Nachhaltigkeit eindrucksvoll präsentieren. Darüber hinaus soll die kulturelle Identität Österreichs im Herzen Europas, Österreichs Rolle als Brückenbauer sowie die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Innovationskraft vor einer Öffentlichkeit präsentiert werden, die über das Land bis dato nur wenige Kenntnisse hat.

Die österreichische Bundesregierung hat daher im Dezember 2015 eine Teilnahme Österreichs an dieser Weltausstellung beschlossen. Wie auch in der Vergangenheit wird die österreichische Beteiligung gemeinsam durch das Wirtschaftsministerium und die Wirtschaftskammer Österreich abgewickelt, wobei die Finanzierung im Verhältnis 3:1 erfolgt. Als offiziellen Vertreter des Projektes ernannte die Bundesregierung Dr. Richard Schenz zum Regierungskommissär.

Am 23. Mai 2016 erfolgte die offizielle Unterzeichnung des Teilnahmevertrags Österreichs an der EXPO 2017 Astana - Details dazu gibt es hier.

Weiterführende Informationen erhalten Sie hier.

Kontakt

Abteilung "Außereuropäische Staaten": post.c28@bmwfw.gv.at

Letzte Änderung am: 22.06.2016 13:38