Außenwirtschaft

Nachhaltige Außenwirtschaft und unternehmerische Verantwortung

Die gegenwärtige Situation ist von ökologischen und sozialen Herausforderungen, zunehmendem globalen Wettbewerb und stetigem Strukturwandel in Wirtschaft und Gesellschaft gekennzeichnet. 

Wer aber die zukünftigen Trends richtig und rechtzeitig erkennt, hat die Chance, mit innovativen Ideen und nachhaltigen Produkten die Basis für ein langfristiges und intelligentes Wachstum zu legen.

Dies stellt für die österreichische Außenwirtschaft eine große Chance dar. Es gilt daher die Innovationskraft der österreichischen Wirtschaft weiter zu stärken und nachhaltiges Wirtschaften zu unterstützen.

International ist es Ziel, verantwortungsvolles Unternehmertum (Corporate Social Responsibility, CSR) als Wettbewerbsvorteil österreichischer Unternehmen und des Wirtschaftsstandorts Österreich zu verankern. In diesem Zusammenhang spielen auch die OECD Leitsätze für Multinationale Unternehmen und die Arbeiten des österreichischen Nationalen Kontaktpunktes eine wesentliche Rolle zur langfristigen und nachhaltigen Verankerung eines verantwortungsvollen Unternehmertums in Österreich und auf internationaler Ebene.

Die Nachhaltigkeitsstrategien auf UN- und EU-Ebene werden in Österreich durch nationale Nachhaltigkeitsstrategien operationalisiert. Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft setzt sich daher für eine gleichwertige Stärkung der drei Säulen der Nachhaltigkeit "Umwelt - Wirtschaft - Soziales" ein.

Weitere Schwerpunkte stellen die Bereiche "Internationale Übereinkommen", "Klimapolitik" und "Umwelttechnologie" dar, wobei  der Verbesserung der Exportchancen für österreichische Umwelttechnologieprodukte und -dienstleistungen ein besonderer Stellenwert zukommt. Dabei werden sowohl in den entsprechenden bilateralen Gemischten Kommissionen als auch in Kontakten mit einzelnen Unternehmen und Unternehmensgruppen die Exporte nachhaltiger Produkte und Dienstleistungen gefördert und unterstützt.

Im Rahmen der "Klimapolitik" werden unter anderem die Umsetzung der Klimarahmenkonvention, des Kyoto-Protokolls zur Reduktion klimarelevanter Gase sowie die laufenden Post-Kyoto-Verhandlungen betreut. Weiters wird die 21. UN-Klimakonferenz die Ende 2015 in Paris stattfinden wird und sich zum Ziel setzt, eine neue internationale Klimaschutz-Vereinbarung in Nachfolge des Kyoto-Protokolls zu verabschieden, vorbereitet.

Darüber hinaus lässt das Wirtschaftsressort in regelmäßigen Abständen Studien über die österreichische Umwelttechnik erstellen, um Trends und Entwicklungen hinsichtlich Umsatz-,  Beschäftigungs- und Exportentwicklungen aufzuzeigen.

 

Letzte Änderung am: 24.08.2015 15:52